Ich duckte mich und Visierte mein Ziel an, mit einem kleinen Satz sprang ich neben die Maus. Ich wirbelte den Boden unter mir auf und trieb die Maus in Richtung Abendröte, in der Hoffnung das sie das Nagetier fängt. Ein Pfeifen drang in meine Ohren und drohte meine Trommelfelle zu zerstören, der Boden unter meinen Pfoten verschwamm und sog mich förmlich an. Ich ließ mich fallen und drückte mir meine großen Pfoten an die Ohren um das Pfeifen zu ersticken. Ich verkrampfte meine Muskeln und schaute einen Moment lang Starr vor mich hin, das Pfeifen hat sich zu einem kläglichem Miauen eines Kätzchens entwickelt. Ich stand abrupt auf und schüttelte den Dreck aus meinem Pelz, warum kamen die Erinnerungen grade jetzt zurück? Wo ich doch so lange mit ihnen leben konnte. Plötzlich vernahm ich das klopfen mehrerer, vieler Herzen, es dröhnte in meinen Ohren und ließ meine Pfoten vibrieren, dies war die Erinnerung an alle Katzen die ich verloren hatte. Wie lange würde ich es wohl noch aushalten bis ich mit jemanden meine Probleme teilte? Jede Nacht vernahm ich ihre Herzschläge und es trieb mich in den Wahnsinn ,,Halt, bleibt steh-en. Ich kann es nicht, nicht ertragen. Halt, hört auf zu schlagen! Still gestanden in der Brust, ein totes Herz ist kein Verlust! Rührt euch nicht. niemand Quält mich so zum Scherz ich lass die Sonne an euer Herz." Sang ich und entwickelte dabei eine Melodie. Wenn ich jemals der Anführer der Gruppe werden wollte musste ich die Last der Vergangenheit verlieren. Ich schüttelte meinen Kopf wild umher um mich wieder auf die Lebenden und Realen dinge konzentrieren können. Ich sah mich immer noch etwas verstört nach Abendröte um, vielleicht hatte sie ja die Maus gefangen. Bei der Jagd auf diese hatte ich ja nicht viel Beigetragen dachte ich mit schlechtem Gewissen.