Distelglanz schmunzelte amüsiert und legte den Kopf ein wenig schief, während ihre Augen kurz funkelten. „Tja, bis jetzt ist dir auch noch keine Katze begegnet, die so ist wie ich“, scherzte sie mit einem leichten, fast neckenden Unterton. „Aber das Kompliment nehme ich trotzdem gerne an – wirklich gern sogar.“
Sie strich sich kurz mit der Pfote über die Brust, als würde sie das Gesagte spielerisch abwägen, bevor ihr Schmunzeln wieder zurückkehrte. „Vielleicht sollte ich mir das sogar merken. Könnte ja irgendwann nützlich sein.“
Als @Rotschimmer das Wort „Kotzbrocken“ benutzte, konnte Distelglanz sich ein leises Lachen nicht verkneifen. Wieso auch? Es passte viel zu gut zu der Situation und war auch total zutreffend.
Sie schüttelte belustigt den Kopf, ihre blauen Augen funkelten kurz amüsiert, bevor sie sich wieder etwas sammelte. „Absolut deiner Meinung“, miaute sie schließlich mit einem kleinen, selbstsicheren Unterton. „Lassen wir das Thema sein.“ Ihr Schweif zuckte leicht, während sie den Blick wieder zu Rotschimmer richtete, wach und neugierig wie immer, als wäre das gerade nur eine kleine Randnotiz gewesen.
„Es gibt schließlich noch genug andere Gesprächsthemen“, meinte sie dann mit einem schiefen Grinsen. „Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir etwas Besseres finden als… sowas.“Sagte sie während sie mit ihrem Schweif auf den besagten Kater zeigte und wieder zu @Sprenkeltropfen blickte,um zu hören ob sie weitere Themen hat.
Distelglanz’ Ohren zuckten leicht, während sie @Rotschimmer aufmerksam zuhörte. Der Schmerz in ihren Worten war nicht zu überhören, und für einen Moment blieb sie einfach still. Dann trat sie näher und ließ sich neben ihr nieder, den Schweif locker um die Pfoten gelegt.
„Du redest dir da etwas ein…“, begann sie leise, aber mit einem sanften Nachdruck. „Als wärst du an allem schuld. Aber so ist das nicht.“ Ihr Blick wurde fester, fast ein wenig entschlossener.
„Eine Beziehung zerbricht nicht einfach wegen einer einzigen Katze. Und schon gar nicht, weil du ehrlich warst.“ Kurz schnippte sie mit dem Schweif, als würde sie die Gedanken daran abschütteln.
„Und das, was dich verletzt… das ist nichts Kleines. Das ist nichts, was man einfach ignorieren oder vergessen kann, nur weil jemand anderes es nicht versteht.“ Ihre Stimme wurde ruhiger, aber blieb klar. „Das bleibt. Und das darf es auch.“
Sie sah Rotschimmer direkt an, ihre blauen Augen wach und aufmerksam. „Du hast ihm die Wahrheit gesagt. Mehr kann niemand von dir verlangen.“
Einen Moment musterte sie ihre Freundin, dann beugte sie sich leicht vor und stupste sie sanft an. „Und hör auf so zu tun, als müsstest du das alleine tragen“, murmelte sie, ein Hauch von Wärme in ihrer Stimme. „Dafür hast du uns. Und du bist auch liebenswert,früher oder später wird sich jemand finden. Und wenn nicht,dann ist das auch okay,dann soll es nicht so sein. Aber das hat Zeit.“
Disteglanz hörte aufmerksam zu, während @Sprenkeltropfen von den Neuigkeiten über Kastanienjunges erzählte. Mit jedem Wort wuchs die Wärme in ihr, und ein sanftes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. Es tat gut, einmal etwas Schönes zu hören – etwas Hoffnungsvolles.
„Oh, Sprenkeltropfen, das ist wirklich wundervoll“, miaute sie ehrlich gerührt. „Ich finde es unglaublich stark von dir, dass du dich um sie kümmerst. Die Kleine braucht das bestimmt sehr.“ Ihr Blick wurde weicher, beinahe nachdenklich. „Gerade jetzt… wo es kaum Junge im Clan gibt, fühlt sie sich bestimmt oft allein. Umso wichtiger ist es, dass sie jemanden wie dich hat.“
Doch als @Rotschimmer begann, von Tsunamibrust zu sprechen, veränderte sich Disteglanz’ Ausdruck schlagartig. Die Wärme wich einer aufkommenden Wut, die sich tief in ihrer Brust festsetzte. Ihre Ohren zuckten leicht nach hinten, und ihr Schweif schlug einmal unruhig auf den Boden. Es machte sie wütend, dass dieser Kater Rotschimmer noch immer so beeinflusste.
Sie trat ein kleines Stück näher zu ihrer Freundin, ihre Stimme nun fester, aber nicht weniger einfühlsam: „Rotschimmer, du musst das nicht alleine durchstehen.“
Ihre Augen funkelten entschlossen. „Du hast mich. Und du hast Sprenkeltropfen. Wir lassen dich damit nicht allein, egal was kommt.“
Ein leises, fast trotziges Schnauben entkam ihr. „Er weiß doch gar nicht, was er an dir hatte. Und nichts davon war deine Schuld,das weißt du hoffentlich. Aber er ist es nicht wert,dass du dir über ihn den Kopf so zerbrichst.“
Distelglanz nickte zustimmend, als Rotschimmer vorschlug, das Territorium mal wieder zu erkunden. Sie fand die Idee gut und wollte gerade noch etwas dazu sagen, als plötzlich eine vertraute Gestalt auftauchte. Es war Sprenkeltropfen, mit der sie schon länger nicht mehr geredet hatte.
Distelglanz hielt kurz inne, überrascht davon, sie hier zu sehen. Dann entspannte sie sich schnell wieder und ein freundliches Gefühl machte sich in ihr breit. Sie begann leise zu schnurren und trat einen kleinen Schritt nach vorne.
„Sprenkeltropfen! Schön, dass du da bist“, sagte sie ehrlich erfreut und sah ihre Freundin freundlich an. „Ich hab dich schon eine Weile nicht mehr gesehen.“ Als diese dann mitteilte ihnen etwas erzählen zu wollen,hob sie ihren Kopf gespannt zur Seite. „Ja?Jetzt bin ich aber gespannt.“
Disteglanz’ blaue Augen strahlten vor Freude, und es schien beinahe, als könne sie ihre Aufregung kaum bändigen. Am liebsten wäre die energiegeladene Kätzin ihrer Freundin direkt um den Hals gefallen, doch selbst sie wusste, dass das wohl etwas zu viel gewesen wäre. Stattdessen stupste sie Rotschimmer nur sanft mit der Nase an.
„Wo ich gewesen bin? Mal hier, mal da“, schnurrte sie belustigt. „Immer irgendwo unterwegs, schätze ich. Wir haben uns wohl jedes Mal knapp verpasst.“ Ihre Augen funkelten warm, während sie ihre Freundin ansah. „Dafür ist es jetzt umso schöner, dich wiederzusehen. Ich hab dich auch so doll vermisst.“
Distelglanz saß vor dem Kriegerbau und strich langsam über ihr störrisches Fell. Ihr Blick wanderte durch die vertrauten Ecken des FlammenClans, der Clan der sie vor einiger Zeit mit offenen Pfoten aufgenommen hatte. Es war schon eine gute Zeit vergangen,in der sie jetzt hier war. Und sie könnte nicht stolzer sein.
Schließlich blieb ihr Blick an ihrer Freundin Rotschimmer hängen. Ein kurzer Stich fuhr ihr durchs Herz, als ihr bewusst wurde, wie sehr sie ihre Freundschaft vernachlässigt hatte. Dieses Gefühl ließ sie nicht länger stillsitzen. Mit einem entschlossenen Seufzer richtete sie sich auf, sprang auf die Pfoten und trottete fröhlich auf sie zu. „Rotschimmer!“ rief sie, voller Freude, ihre Freundin endlich wiederzusehen.
Distelglanz saß ruhig im Lager, den Schweif um die Pfoten gelegt. Sie leckte langsam über ihr Fell, glättete jede Strähne sorgfältig und spürte, wie sich ihre Muskeln entspannten. Manchmal hielt sie inne, reckte den Kopf und ließ ihre Gedanken schweifen. *Vielleicht sollte ich später ein bisschen umherstreifen… oder einfach hier sitzen bleiben…*Ein leises Schnurren entwich ihr, während sie die Stille genoss und für einen Moment nichts weiter zu tun hatte, als sich selbst zu pflegen.
(Es tut mir wahnsinnig leid dass ich so lange nicht aktiv war,ich hatte total vergessen dass dieses Forum existiert 🥹Ich werde aber wieder aktiver🫶🏻)
(Du kannst schon ohne meine Antwort reagieren,ich pass meine Antwort dann einfach an das neu geschriebene an sobald ich dazu komme :3 @sprenkeltropfen)
Distelglanz reckte den Kopf, um die Witterung besser aufzunehmen. Der Geruch des FrostClans lag in der Luft, doch er schien ihr schwächer als sonst. Als Sprenkeltropfen erwähnte, dass das Schülertraining im Moment ebenfalls stockte, nickte sie zustimmend. Sie hoffte inständig, dass sich die Lage bald bessern würde. „Sprenkeltropfen, wie war denn die Situation hier, als du das letzte Mal hier warst? Gab es viele oder eher wenige Katzen?", fragte sie neugierig und mit einem Anflug von Besorgnis. Obwohl der FrostClan nicht ihr eigener war, lag ihr dessen Wohlergehen am Herzen, da sie fest daran glaubte, dass es zwei Clans geben sollte.
Als Distelglanz innehielt, wandte sie sich ihrer Freundin und Stellvertreterin Sprenkeltropfen zu. Aufmerksam lauschte sie ihren Worten. Ja, sie hatten wirklich keine Ahnung, was sie erwarten würde. Distelglanz hoffte inständig, dass dem Frostclan nichts zugestoßen war und dass es eine plausible Erklärung für ihre Abwesenheit bei der großen Versammlung existierte. Als Sprenkeltropfen endete, schüttelte sie den Kopf. „Ich habe nichts mehr zu besprechen“, stimmte sie zu, entschlossen, von nun an still und unauffällig zu agieren.
„Gut, dann machen wir uns jetzt auf den Weg zum FrostClan“, erwiderte Distelglanz bereitwillig und streckte ihre Beine ausgiebig. Die Vorfreude, das Lager des Frostclans zu sehen, war groß. Bisher kannte sie nur das Lager ihres eigenen Clans,was natürlich kein Problem war, doch das hier versprach eine aufregende Abwechslung zu werden.
Distelglanz kam genervt ins Lager getappt. Ihr ursprünglicher Plan war es,Beute zu fangen aber daraus wurde heute leider nichts,da sie nur halbherzig bei der Sache war. Als ihre Augen dann Rotschimmer erblickten,fingen diese freudig an zu strahlen und sie tappte auf sie zu. „Hallo Rotschimmer!“ Rief sie ihr schon zu.
Als Distelglanz @Sprenkeltropfen‘s Stimme hörte, wandte sie sich neugierig um. Ihre Augen blitzten auf, als Sprenkeltropfen ihr erzählte, dass sie gemeinsam beim FrostClan nach dem Rechten sehen wollte, da dieser bei der großen Versammlung gefehlt hatte. Sofort nickte sie zustimmend. „Ja, klar! Ich hatte mir vorhin auch schon Sorgen gemacht. Wann wollen wir aufbrechen? Gleich? Oder später?“, fragte sie aufgeregt. Es war aufregend, da sie den FrostClan noch nie zuvor persönlich getroffen hatte. Natürlich beschlich sie auch eine gewisse Sorge, ob alles in Ordnung war, doch sie wollte sich kein vorschnelles Urteil bilden.
Distelglanz' Ohren zuckten neugierig, als Plätscherpfote einen Namen erwähnte, der ihr völlig fremd war. „Kieselherz? Der Name sagt mir ehrlich gesagt nichts. Aber vielleicht kenne ich Kieselherz,nur nicht unter diesem Namen. Beschreib mir doch mal, wie sieht er oder sie denn aus?" Ihre Augen suchten in Plätscherpfotes Gesicht nach einer Antwort. Eine Katze namens Kieselherz war ihr bisher noch nicht zu Ohren gekommen, und sie runzelte leicht die Stirn, um sich besser zu erinnern. War es vielleicht eine neue Katze im Clan? Oder gehörte sie dem FrostClan an? Schließlich war sie selbst noch nicht so lange hier, um alle Katzen persönlich zu kennen. Sie überlegte, ob sie in den letzten Tagen jemanden gesehen hatte, der dieser Beschreibung entsprechen könnte, aber nichts Konkretes fiel ihr ein.
Distelglanz lachte herzhaft, als Plätscherpfote meinte, dass es nichts weiter als nervig war. Gerade in diesem Moment erreichte sie die Frage, warum sie eigentlich selbst zu den Clans gekommen war. Sofort holten sie die Erinnerungen an ihre alte Gruppe ein, vermischt mit einem Hauch von Traurigkeit. Sie waren einfach verschwunden, und sie wusste nicht, ob es Absicht war oder nicht. „Bevor ich mich dem Clan angeschlossen habe, lebte ich mit einer Gruppe anderer Streuner zusammen. Wir waren wie eine kleine Familie, haben uns gegenseitig unterstützt und beschützt. Doch von einem Tag auf den anderen waren sie einfach weg. Einfach so verschwunden. Ich hatte keine Ahnung, wohin sie gegangen waren oder warum sie mich zurückgelassen hatten. War es Absicht? Hatten sie mich vergessen? Ich weiß es bis heute nicht. Jedenfalls war ich plötzlich allein, ganz auf mich gestellt. Und ich muss sagen, das war eine verdammt harte Zeit. Mir war aber klar, dass ich das auf keinen Fall wollte – diese Einsamkeit, diese Ungewissheit. Also habe ich mich auf die Suche nach ihnen gemacht, Tag und Nacht, ohne Erfolg. Überall suchte ich nach Hinweisen, nach Spuren, aber es gab nichts. Dann, als ich schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte, bin ich auf Rotschimmer gestoßen. Ich bin mir sicher, dass du sie auch noch kennenlernen wirst. Sie hat mir angeboten, mich dem Clan anzuschließen. Und natürlich habe ich zugestimmt. Der Clan gab mir ein neues Zuhause, eine neue Familie. Und dafür bin ich Rotschimmer ewig dankbar.“
Distelglanz erreichte das verlassene Haus, den Treffpunkt der beiden Clans. Ihre Augen musterten die heruntergekommene Fassade, während sie sich fragte, was diese ungewöhnliche Zusammenkunft wohl bringen würde. Neben ihr trottete Blitzsturm, dessen Nase unaufhörlich zuckte. Er schien die Luft mit all ihren fremden und vertrauten Düften aufzusaugen, ein Zeichen seiner wachsamen Neugier auf das, was vor ihnen lag.
„Ich glaube fest an den Sternenclan, ja. Allein der Gedanke, dass es nach diesem Leben noch ein weiteres gibt, gefällt mir. Ein Leben, das frei von den Sorgen und dem Stress dieser Welt ist. Ich möchte nicht nach meiner Zeit hier einfach irgendwo im Nirgendwo landen, das ist keine schöne Vorstellung“, erklärte sie, während sich ihr Gesicht leicht verzog, als sie an diese Möglichkeit dachte. Sie konnte sich schlichtweg nicht vorstellen, einfach aufzuhören zu existieren. „Außerdem gibt es mir ein warmes und tröstliches Gefühl zu glauben, dass jene, die wir einst kannten und liebten, von dort oben über uns wachen und nicht einfach für immer verschwunden sind.“
Distelglanz schaute sie fragend an. „Naja, so ganz verschwunden oder ausgelöscht sind sie ja nicht wirklich. Es gibt immer noch Katzen wie dich, die die Erinnerung an sie wachhalten. Und selbst wenn es so wäre, dürfen wir nicht vergessen, dass sie vom Sternenclan aus über uns wachen“, erklärte sie sanft, während ihr Blick kurz zum Himmel wanderte, als wollte sie die Ahnen selbst grüßen. „Ihre Weisheit und ihr Mut leben in uns weiter, solange wir ihre Werte ehren. Und an uns wird man sich ganz bestimmt auch erinnern,wir sind unvergesslich.“ Lachte sie.
(Hätte ich glaube ich auch so gemacht,die Erinnerungen zu verlieren wäre mir zu schade)