@Schneestern
Sprenkeltropfen schaute auf, als Schneestern angetappt kam. Sie rappelte sich auf und schaute dem Anführer in die Augen. "Nun...es geht mir natürlich gut an einem so hübschen Frühlingsmorgen." Sie machte eine Pause, bevor sie auf die nächste Frage antwortete. "Um ehrlich zu sein, habe ich keine anderen Katzen gesehen, nein. In letzter Zeit gibt es hier ja eher wenige Katzen. Sind dir andere Katzen begegnet?" Die Worte, die Schneestern dann von sich gab, musste Sprenkeltropfen einige Male im Kopf hin- und hergehen lassen, um darüber nachzudenken, was er eigentlich damit sagen wollte. Schlussendlich kam sie auf den Entschluss, dass er damit wohl auf das anspielte, was er zuvor gesagt hatte – dass man hier kaum noch Katzen sieht. Und er seit unzähligen von Monden darauf wartete, dass es wieder mehr Katzen geben würde. Deshalb antwortete sie: "Wenn du schier endlos lange wartest und weißt, dass es nie passieren wird, wieso wartest du denn noch?" Sie machte erneut eine Pause und fuhr dann fort: "Nein, ich kenne diesen Zustand nicht. Es gibt zwar auch Dinge, auf die ich sehr lange warte. Doch ich weiß, dass sie irgendwann geschehen werden. Weil wenn ich gar nicht mehr daran glaube, dass sie jemals geschehen werden, dann warte ich auch nicht länger darauf. Ich setze mir neue Punkte in der Zukunft, auf die ich warten kann und auf die es sich zu warten lohnt. Weil das Warten eine gewisse Vorfreude mit sich bringt. In deinem Fall ist es keine Freude, sondern ein Leiden. Das soll nicht sein. Hör auf zu warten. Freue dich an dem, was ist." In Gedanken fügte sie noch hinzu: Freue dich an den Katzen, die dir ab und zu mal über den Weg laufen, auch wenn es nicht viele sind.